Der Beruf: Zimmerin/Zimmermann
Wir sind Holzbauprofis mit Zukunft. Vom Gartenhaus bis zum Holzhochhaus – alles drin. Handwerkliches Geschick und Präzision sind gefragt. Nachhaltigkeit im Fokus. Starkes Team, coole Projekte – Handwerk 2.0.
Beschreibe einen typischen Arbeitstag.
Jaël: So um 7 Uhr geht’s los. Werkhalle oder Baustelle – je nach Plan. Auto beladen und ab zur Baustelle. Aufgaben verteilen, Vollgas! Wir arbeiten im Team, dabei lernen wir jeden Tag dazu. Znüni und Zmittag, dann geht es weiter. Manchmal verlängert sich der Tag, um das Dach oder die Fassade vor dem Regen fertigzustellen. Zum Schluss: aufräumen, einladen, zurück, entladen – Feierabend!
Was hat dich zum Beruf des Zimmermanns gebracht?
Nik: Ein Kollege schwärmte für den Beruf. Ich ging in mehreren Betrieben schnuppern und wusste gleich, das ist mein Ding.
Jaël: Meine beiden Brüder sind Zimmerleute – ich wusste, das will ich auch machen. Ich hab auch als Schreinerin und Hufschmiedin geschnuppert, aber Zimmerin ist perfekt: Der Beruf bietet Abwechslung und Teamwork.
Holzbau – eher etwas für Männer? Deine Meinung?
Jaël: Von wegen. Klar, manche Männer sind kräftiger, aber mit Köpfchen und dem richtigen Werkzeug schaffe ich alles. Klein sein? Kein Problem – Leiter und Teamkollegen helfen.
Wie hat der Einstieg in die Lehre dein Leben verändert?
Nik: Mehr Freizeit als früher, aber ich hab mich dran gewöhnt. Bin viel selbstständiger geworden und übernehme Verantwortung für meine Arbeit.
Jaël: Morgenmuffel? War ich mal. Jetzt schaffe ich es sogar, mit einem Lächeln in den Tag zu starten. Auch ich werde selbstständiger, denke voraus – das macht Spass.
Was war bisher deine grösste Herausforderung?
Jaël: Der Hallenkran ist ein Kraftprotz. Grosse Bauteile präzise bewegen braucht viel Übung, aber ich lerne schnell dazu.
Nik: Technisches Zeichnen und Berechnungen waren am Anfang ziemlich knifflig. Mit Fleiss und Ausdauer hab ich’s im Griff. Lieber arbeiten als Schule!





